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Köln: Drogenplantage bei Brand in Leverkusen entdeckt

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Ein Brand in einem Einfamilienhaus in Leverkusen-Steinbüchel hat am Donnerstagmorgen (25. Mai) zu einer schockierenden Entdeckung für die Einsatzkräfte geführt. Als sie aufgrund eines Anrufs wegen aufsteigenden Rauchs aus dem Wohnhaus am Einsatzort eintrafen, fanden sie in einem Anbau des Hauses eine professionell angebaute Marihuana-Plantage vor. Während die 88-jährige Bewohnerin und ihr Sohn (44) mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht wurden, sahen sich die Polizeibeamten nach Abschluss der Löscharbeiten den Brandherd genauer an. Was sie fanden, war nicht nur überraschend, sondern auch illegal. Hundert Setzlinge und weitere hundert erntereife Marihuana-Pflanzen wurden von den Beamten beschlagnahmt. Diese Entdeckung hat zu einer Untersuchung der Brandursache sowie zu Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz geführt. Die Identität der Person oder Personen, die für die Marihuanaplantage verantwortlich sind, ist noch unbekannt und bleibt Gegenstand der Ermittlungen.

Dieser Fall ist nur einer von vielen Beispielen dafür, wie illegale Aktivitäten zu katastrophalen Folgen führen können. Er verdeutlicht auch, wie wichtig eine ordnungsgemäße Untersuchung und Durchsetzung des Gesetzes ist, insbesondere wenn es um illegale Drogen geht. Während Marihuana in verschiedenen Teilen der Welt langsam legalisiert wird, gilt es in vielen Regionen immer noch als illegal, und der Anbau ohne entsprechende Genehmigung kann zu schwerwiegenden Konsequenzen führen.

Foto: Polizei Köln