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Mülheim an der Ruhr: Gasaustritt im Aquarius Wassermuseum

Um 15 Uhr ging in der Leitstelle der Feuerwehr ein Notruf über ein Gasleck im Keller des Aquarius Wassermuseums ein. Die Situation war besonders dringlich, da sich noch Besucher in dem Gebäude befanden. Daraufhin wurde sofort eine große Anzahl von Feuerwehrleuten und Rettungsdienstmitarbeitern in den Stadtteil Styrum entsandt. Bei ihrer Ankunft stellten die Einsatzkräfte fest, dass alle Besucher und Mitarbeiter bereits sicher aus dem Gebäude evakuiert worden waren. Glücklicherweise hatte die Besuchergruppe den Tatort verlassen, bevor die Situation eskalierte.

Mitarbeiter des Gasversorgers, die sich bereits vor Ort befanden, stellten im Keller des Museums schnell eine erheblich hohe Gaskonzentration fest. Daraufhin wurde eine weiträumige Absperrung des Geländes um das Wassermuseum notwendig. Mit Unterstützung der Polizei wurden auch die nahe gelegene Kleingartenanlage und das Museumscafé vorsorglich evakuiert.

Die schnelle und effiziente Reaktion sowohl der Rettungsdienste als auch der Mitarbeiter des Gasversorgers spielte eine entscheidende Rolle bei der Abwendung einer potenziell gefährlichen Situation. Durch die unverzügliche Evakuierung des Gebäudes und die Umsetzung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen wurde das Wohlergehen der Besucher, Mitarbeiter und der umliegenden Gemeinden sichergestellt.

Ein hinzugezogenes Tiefbauunternehmen konnte mithilfe eines Kleinbaggers die Gasleitung außerhalb des Gebäudes freilegen. Im Anschluss wurde die Leitung mit Spezialwerkzeug abgedrückt, getrennt und eine Verschlusskappe gesetzt. So konnte kein weiteres Gas mehr unkontrolliert ins Gebäude austreten.

Nach der Freimessung des gesamten Gebäudes durch den Gasversorger konnten alle Maßnahmen der Feuerwehr zurückgenommen werden. Nach 2,5 Stunden wurde die Einsatzstelle wieder an den Betreiber übergeben. Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand.
Foto: Feuerwehr Mülheim an der Ruhr