Hattingen: Verkehrsunfall

Hattingen: Verkehrsunfall mit zwei Verletzten

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Um kurz vor 8 Uhr heute Morgen erhielten die Hattinger Feuerwehr und der Rettungsdienst einen alarmierenden Anruf über einen Verkehrsunfall. Der Vorfall ereignete sich an der Kreuzung Henrichs-Allee und Am Kraftwerk. Zwei Autos waren in einen Zusammenstoß verwickelt, bei dem es zu erheblichen Schäden und einer dramatischen Szene kam. Eines der beteiligten Fahrzeuge war ein SUV, der auf der Fahrerseite landete. Das andere Auto, ein Opel Corsa, erlitt schwere Schäden im Frontbereich. Glücklicherweise gelang es der Fahrerin des Opel Corsa, sich aus dem Wrack zu befreien. Der Fahrer des Jeeps hatte jedoch nicht so viel Glück und wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und konnte sich nicht aus eigener Kraft befreien.

Bevor die Feuerwehr am Unfallort eintraf, übernahmen die schnell reagierenden Mitarbeiter eines privaten Rettungsdienstes, die zufällig vor Ort waren, die Erstversorgung der Verletzten. Sie taten ihr Bestes, um den auf der Seite liegenden SUV zu stabilisieren und dafür zu sorgen, dass sich die Situation nicht verschlimmerte.

Als die Feuerwehr eintraf, verschwendete sie keine Zeit mit dem Eingreifen. Ihre oberste Priorität war es, den eingeklemmten Fahrer aus dem Jeep zu befreien. Zu diesem Zweck setzten sie eine spezielle Säge ein, um die Windschutzscheibe des Fahrzeugs zu durchtrennen. Mit ihrem Fachwissen und ihrer Präzision gelang es ihnen, eine Öffnung zu schaffen, durch die der Fahrer sicher herauskommen konnte. Nach der Befreiung wurde der Fahrer umgehend dem wartenden Rettungsdienst übergeben, der sich nun um seine medizinischen Bedürfnisse kümmern konnte.

Aus beiden Fahrzeugen liefen Betriebsmittel auf die Fahrbahn. Die Einsatzkräfte streuten diese mit einem speziellen Bindemittel ab, während sich weitere Feuerwehrkräfte um das Abklemmen der beiden Fahrzeugbatterien kümmerten.

Die beiden Fahrzeugführer wurden verletzt in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Für die hauptamtlichen Kräfte sowie die Mannschaft des Löschzuges Nord war dieser Einsatz nach einer Stunde wieder beendet.

Foto: Jens Herkströter