Imbisswagen

Mettmann: Polizei zieht völlig desolaten Imbisswagen aus dem Verkehr

Lesezeit:1 Minute, 21 Sekunden

In Velbert kam es am Montag, (15.08.2023) zu einem schockierenden Vorfall. Die örtliche Polizei beschloss, sofort zu handeln und einen völlig desolaten und absolut fahruntüchtigen Imbisswagen aus dem Verkehr zu ziehen. Alles begann gegen 13 Uhr, als die LKW-Spezialisten des Verkehrsdienstes auf der Asbrucher Straße Routinekontrollen durchführten. Dabei fiel ihnen ein „Hühnerlaster“ auf, der sich in einem äußerst baufälligen Zustand befand. Die Beamten erkannten die potenzielle Gefahr, die dieses Fahrzeug für die Öffentlichkeit darstellte, und hielten den Fahrer, einen 50-jährigen Einwohner von Velbert, sofort an.

Bei näherer Betrachtung entdeckten die Beamten zahlreiche Mängel an dem Fahrzeug, die ein sofortiges Handeln rechtfertigten. Die Situation war sogar so bedenklich, dass sie beschlossen, ein Spezialfahrzeug einer örtlichen TÜV-Prüfstelle heranzuziehen, um eine gründliche Untersuchung durchzuführen.

Zu ihrem Erstaunen wurden an dem umgebauten Fiat Ducato sage und schreibe 47 Mängel festgestellt. Der Hauptrahmen des Fahrzeugs war komplett durchgerostet und stellte eine ernsthafte Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer dar. Aber das war nicht der einzige Grund zur Sorge. Von besonderer Bedeutung war die nicht funktionierende Betriebsbremse der Hinterachse, die einen undichten Bremskreislauf aufwies.

Die Konsequenzen:

Gegen den Fahrer und Halter wurden entsprechende Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen gefertigt. Das Bußgeld für den Fahrer beträgt rund 200 Euro, zudem erhält er einen Punkt in Flensburg. Noch teurer wird es für den Halter des Fahrzeugs, bei dem es sich um den Onkel des Fahrers handelt: Er muss neben dem Bußgeld in Höhe von rund 300 Euro auch noch die Kosten des TÜV-Gutachtens in Höhe von rund 350 Euro tragen. Zusätzlich erhält auch er einen Punkt in Flensburg. Selbstverständlich musste die Weiterfahrt untersagt werden.

 

Foto: Polizei Mettmann