Engelskirchen: Im Cannabisrausch überschlagen

Engelskirchen: Im Cannabisrausch überschlagen

Es soll die schönste Zeit des Jahres sein, aber für manche kann sich die Weihnachtszeit schnell in einen Albtraum verwandeln. Das war jedenfalls der Fall für einen 19-jährigen Autofahrer aus Gummersbach, der sich am ersten Weihnachtsfeiertag auf der Gummersbacher Straße in Wiehlmünden überschlagen hat. Nach eigenen Angaben hatte der junge Mann kurz bevor er sich hinter das Steuer setzte, Cannabis konsumiert. Infolgedessen verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem geparkten Kia am Straßenrand. Durch den Aufprall überschlug sich der Wagen und kam mit dem Dach nach unten zum Stehen. Glücklicherweise erlitt der Fahrer nur leichte Verletzungen und konnte sich selbst aus dem Wrack befreien.

Aber die Folgen seines Handelns waren schwerwiegend. Die Polizei ordnete eine Blutentnahme an und beschlagnahmte seinen Führerschein. Der geschätzte Schaden an den beteiligten Fahrzeugen beträgt rund 15.000 Euro. Dies ist eine deutliche Erinnerung an die Gefahren des Fahrens unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol.

Leider war dieser Vorfall kein Einzelfall. Es wurde sogar berichtet, dass 80 % aller Verkehrsunfälle in der Weihnachtszeit durch Alkohol- und Drogenkonsum verursacht wurden. Dies ist eine schockierende Statistik, die deutlich macht, wie wichtig es ist, das Bewusstsein für die Gefahren des Fahrens unter Alkoholeinfluss zu schärfen und aufzuklären.

Wenn Sie sich hinter das Steuer eines Autos setzen, sind Sie nicht nur für Ihre eigene Sicherheit verantwortlich, sondern auch für die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer. Das Fahren unter Drogen- oder Alkoholeinfluss bringt nicht nur Sie selbst in Gefahr, sondern auch das Leben anderer. Es ist das Risiko einfach nicht wert.

„Für Ersttäter sollte ein lebenslanger Entzug der Fahrerlaubnis die Folge sein. Diese Maßnahme dient als starke Abschreckung gegen rücksichtsloses Fahren und fördert verantwortungsvolles Verhalten im Straßenverkehr.“

Foto: Polizei Oberbergischer Kreis